Good bye, Sansibar – nun sind es schon zwei Jahre!

Ehrlich gesagt kann es hier keiner so recht für wahr halten, dass der Tag, an dem wir Sansibar verlassen haben, tatsächlich schon zwei Jahren zurück liegt. Aber das Datum im Kalender sagt uns genau das!

Nasya und Romy sind sich darin einig, dass die Zeit hier in Deutschland noch viel schneller vergeht als sie es von Sansibar kennen. Sie haben sogar schon lustige Theorien darüber aufgestellt, dass es vielleicht daran liegen könnte, dass sich die Erde hier schneller dreht 🙂 Ihr Alltag ist nun eben auch deutlich voller und der schulische Anspruch gestiegen, was natürlich auch an den höheren Klassenstufen und nicht ausschließlich im anderen Schulsystem begründet sein mag. Ja, aber auch mir geht das alles irgendwie ein bisschen zu schnell.

Ha-Di war seither schon ein paar Mal zurück auf „unserer“ Insel und wird voraussichtlich im Sommer beruflich erneut dort sein. Wir sind schon alle ganz neidisch und würden natürlich liebend gerne mitkommen. Aber mit meinem dicken Bauch ist das in diesen Sommerferien auf jeden Fall nicht ratsam.

Zur Feier des Tages habe ich mir die Mühe gemacht, Chapati zum Mittagessen zu zaubern. Sie waren zwar nicht so unbeschreiblich lecker, wie die von unserer Haushaltshilfe – die waren einfach die Besten! Aber die Rückmeldung war dennoch durchweg positiv und allen hat es sehr gut geschmeckt. Somit hat sich der Aufwand gelohnt 🙂 Und es ist auch eine schöne Tradition, wenn wir wenigstens dieses eine Mal im Jahr afrikanisch essen. Naja, vielleicht schaffe ich es künftig auch ein bisschen öfter…

Leider kam ich irgendwie noch immer nicht dazu, mehr über den Hintergrund unserer Rückkehr zu erzählen. Ich muss mir das nun glaub einfach mal als festen Punkt auf der to-do-Liste vermerken. Aber bisher ist es eben immer so, dass ich eh nur bedingt zum Schreiben komme. Und wenn ich dann am Blog sitze, fokussiere ich mich mehr auf all die vielen kleinen und großen Dinge, die derzeit unseren Alltag bestimmen. Folglich werden manch andere Themen immer weiter auf die lange Bank geschoben. Da liegen sie gut 🙂

Um das ganze Bild etwas vollständiger zu machen, würde ich nämlich auch sehr gerne noch viel mehr über die Anfänge berichten. Darüber, wie es überhaupt dazu kam, dass wir uns nach Sansibar aufgemacht haben und wie unser Start dort ausgesehen hat – soweit ich mich eben daran erinnern kann 🙂 Denn leider gab es damals diesen Blog hier noch nicht!

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