Auch wenn ich selbst nicht dabei sein konnte, möchte ich hier immerhin ein paar Einblicke in das große Abenteuer geben, welches Annelie und mein Mann gemeinsam erleben konnten. Sowas ist keine Selbstverständlichkeit und nur deshalb möglich, weil Ha-Di hauptsächlich im Homeoffice arbeitet und viele Meetings online stattfinden. Wegen der extremen Zeitverschiebung tangierte das dann durchaus auch die Schlafenszeiten. Gut, dass es nicht zu oft notwendig war.
Viel berichten kann ich leider nicht, denn ich war ja nicht selbst dabei. Aber es ist schön, dass wir dank dem technischen Fortschritt an vielen ihrer Erlebnisse ein wenig teilhaben konnten, denn es kamen regelmäßig Bilder und kurze Videos auf unsere Handys.
Annelie hatte im Vorfeld eine Reiseroute ausgearbeitet und entsprechende Unterkünfte ausfindig gemacht. Vielleicht sollten wir ihr in Zukunft die Planung unserer Urlaube überlassen, denn sie hat das wirklich vorbildlich gemacht.
So kamen die beiden in den gut zwei Wochen Reisezeit einmal über West nach Ost und zwischendurch hoch in die Berge. Sie tauchten ein in die vielseitige, bunte und faszinierende Tier- und Pflanzenwelt dieses kleinen Staates inmitten der Tropen, was auf Bildern nur sehr begrenzt eingefangen werden kann.
Doch zuerst stand das Kennenlernen von Annelies Gastfamilie und ihrer unmittelbaren Alltagsumgebung an. Außerdem wurde Annelie noch feierlich von ihren Freunden und Klassenkameraden verabschiedet. Währenddessen hat sich Ha-Di mit dem einheimischen Leiter von F getroffen, mit dem uns eine Besonderheit verbindet, denn er hat eine Tochter mit Down Syndrom. Sie war übrigens sehr angetan von unserem Sohn, den Ha-Di ihr auf Bildern und Videos vorgestellt hat.


Für den Samstag hatte Annelies „Familie“ einen Ausflug zum Strand geplant. Und da sie schon zum Tagesbeginn am Meer sein wollten, mussten sie sich richtig früh auf den Weg machen. Sie haben an diesem Tag unter anderem die Bekanntschaft mit kleinen Mantarochen gemacht, die in unmittelbarer Nähe zum Strand durch das seichte Wasser gegleitet sind.



Nach diesem wunderschönen Tag ging die Reise zu zweit los…


Da kommen wir bereits zu gewissen Aktionen, die Annelie mit mir nicht hätte machen können, wie z.B. Tauchen. Die beiden haben sogar ein paar (kleine) Haie gesehen und später auch geangelt – und selbstverständlich wieder frei gelassen.




Der Zipline-Ausflug im Hochland fiel etwas nass und kalt aus, da es immer wieder leichten Regen gab – wobei sich bezüglich der Intensität des Niederschlages die Aussagen von Tochter und Vater ein klein wenig unterschieden haben.



Wasser gab es jede Menge – ob von oben in Form von tropischen Regenfällen, oder in Flüssen, Seen, Wasserfällen und Quellen. Die Natur in Costa Rica ist in Vielfältigkeit und Schönheit sehr beeindruckend. Man kommt aus dem Entdecken und Staunen nicht mehr heraus…






An einem Tag ging´s auf und durch den Fluss mit einer Raftingtour, die beiden viel Spaß gemacht.





Es gibt einige Vulkane in Costa Rica und dazugehörige Begleiterscheinungen, wie z.B. heiße bzw. warme Quellen. An einer solchen Stelle waren die beiden zum Baden und darüber hinaus wurde die faszinierende Umgebung erkundet.





Beim Besuch in einer Tierauffangstation gab es ebenfalls viel zu entdecken. Es ist übrigens verboten, dass man Selfies mit den Tieren macht. Die Tiere dürfen nur ohne Personen fotografiert werden. Mit Sicherheit eine sehr weise Regelung.




Bezüglich der angrenzenden Ozeane lässt sich sagen, dass sowohl der Pazifik als auch der Atlantik besucht und genossen wurden.





Und ein weiterer Vulkan, diesmal mit Teilaufstieg und Blick auf den Grater.





Die letzten Tage verbrachten die beiden bei Annelies Gastfamilie. Es gab noch ein umfangreiches Festessen und ein paar Geschenke zum Abschied. Und schon stand der Rückflug an. Für Annelie ging es in einem go nach Frankfurt und für Ha-Di über Paris nach Stuttgart.