Alles neu macht der Mai

Ha-Di war noch keine 24h von seiner Afrika-Reise zurück, als unsere Waschmaschine eine Fehlermeldung präsentiert hat. Wir hatten das schon einmal mit dieser Maschine und damals war es zum Glück nur der Temperaturfühler. Mein Mann hat das Ding auseinandergenommen und direkt einen neuen bestellt. An waschen war erst mal nicht zu denken. Immerhin war der Wäscheberg zu diesem Zeitpunkt nicht zu hoch.

6 Tage später traf endlich das Ersatzteil ein – obwohl mein Mann es via Express bestellt hatte. Naja, immerhin noch rechtzeitig, denn am nächsten Tag stand der Flug nach Amerika auf dem Kalender. Die Maschine war schnell wieder zusammen geschraubt, inklusive neuem Temperaturfühler. Aber leider verlief der Testlauf nicht so, wie erhofft. Die Fehlermeldung kam wieder und ein längerer Blick ins Internet brachte Ha-Di in diesem Moment leider auch nicht viel weiter. Vermutlich ist doch mehr defekt, eventuell sogar die Steuerung selbst. Und sowas ist ja bei den meisten Maschinen eine teure Angelegenheit.

Die Zeit drängte und der Wäscheberg war inzwischen sichtlich gewachsen. Fest stand, dass ich auf keinen Fall weitere 11 Tage ohne Waschmaschine auskommen kann. Und die wenigen Stunden bis zu Ha-Dis Abreise waren leider auch schon sehr terminbeladen…

Nach kurzem Abwägen haben wir uns dazu entschlossen, dass Ha-Di sich heute noch auf die Suche nach einer neuen Waschmaschine macht. Da er unmittelbar nach dem Mittagessen die Kinder zu ihrer anstehenden Wochenendfreizeit fahren sollte – eine Fahrt, die ich ihm nicht abnehmen konnte, weil er dort ja noch einen kleinen Vortrag ausstehen hatte -, blieb nur der Rückweg für einen Shoppingstopp übrig.

Das hat er dann auch gemacht. Großes Geschäft lag sogar direkt auf dem Weg und er wurde auch relativ schnell fündig. Als er am Abend wieder nach Hause kam, hat er die Maschine noch an Ort und Stelle gebracht und für mich angeschlossen. Jetzt muss ich mich nur noch mit der Bedingung anfreunden, denn vieles scheint ganz anders zu sein, als bei meiner alten Maschine. Die wartet nun im Keller darauf, nochmals genauer von meinem Mann unter die Lupe genommen zu werden. Vielleicht bringt es sie ja doch noch zum Laufen.

Für mich stand nun erst mal ganz viel Wäsche waschen auf dem Programm. Wie gut, dass die Wäsche bei den aktuellen Temperaturen auch relativ schnell wieder von der Leine genommen werden kann.

 

Außerdem hatten wir einen weiteren Brillen-Schock. Romys Brille musste mit Josia ja schon so manches durchmachen. Der ein oder andere Kratzer kann dies leider bezeugen. Diesmal sah es aber so richtig schlecht aus!

Angefangen hat alles mit einem gewöhnlichen Brillenputzritual. Josia hat schon des Öfteren Romys Brille an sich gerissen und dann so getan, als würde er sie mit seinem T-Shirt putzen. Alles Dinge, die er eben immer wieder im Alltag beobachtet und dann nachspielen will. Aber aus den einfachen Putzversuchen wurde ein plötzliches Brille verdrehen. Ich selbst hab es gar nicht genau gesehen, da er mit Romy auf dem Bett saß. Selbst Romy konnte anschließend nicht genau sagen, wie es zu dem kam, was dann passiert ist. Auf jeden Fall muss Josia die Brille fest in den Griff genommen und verdreht haben, so dass sich das gesamte Gestell verbogen hat und obendrein noch beide Gläser herausgefallen sind. Eins lag im Bett, das zweite mussten wir hinter dem Bett vorfischen. Und nun hatten wir eine 3-teilige Brille, die in dieser Verfassung nicht mehr auf der Nase gehalten hat.

Da sich der Vorfall am Samstagnachmittag ereignet hat, sind wir erst am kommenden Montag zum Optiker mit der Brille. Vielleicht kann dieser das teure Stück ja doch noch retten!? Und tatsächlich konnte er das Gestell soweit in Form bringen, dass Romy die Brille wieder anziehen konnte. Sie sah erst etwas ungewohnt aus; aber eventuell lag das auch nur daran, dass sie nun gute zwei Tage ohne Brille unterwegs war. Aber nach ein paar Stunden meinte Romy zu mir, dass die Brille mehr als sonst auf der Nase und auch oberhalb der Ohren drücken würde.

Also sind wir am nächsten Tag erneut zum Optiker und haben ihm ein Bild von Romy mit ihrer Brille gezeigt, worauf man ein wenig erkennen konnte, wie stark die Brille ursprünglich gebogen war. Nach etwas Wärme und wenigen Handgriffen kam die erneute Anprobe und diesmal saß die Brille sichtlich besser und Romy sah wieder vertrauter aus. Uns beiden fiel ein großer Stein vom Herzen. Künftig gibt es für Josia also keine Brillenputzaktionen mehr!

 

Da wir in den diesjährigen Pfingstferien keinen Urlaub geplant hatten, konnten wir alle möglichen kleinen und größeren Projekte rund ums Haus in Angriff nehmen. Die Arbeit nimmt ja gefühlt kein Ende.

Ha-Di war kaum aus Amerika zurück, da hat er sich bereits unseren Vorgarten vorgeknüpft. Da es davon einige Bilder gibt, habe ich einen separaten Blogpost dazu geschrieben.

Während die Männer vor dem Haus tätig waren, haben wir Frauen Pinsel und Farbe aus dem Keller geholt, um etwas mehr Leben in die Zimmer der Mädchen zu bringen. Romy hat sich schon seit langer Zeit ein Bild für ihre Wand gewünscht. Und bei Nasya sollte auch noch ein bisschen farblicher Kontrast einziehen. Da sich Romy noch nicht für ein bestimmtes Bild entschieden hatte, haben wir erst mal einen Teil der Wände in Nasyas Zimmer gestrichen. Ich habe noch beim Abkleben geholfen und den Rest haben die zwei Großen dann ganz alleine gemacht. Schon sehr praktisch, wenn die Kinder älter und selbständiger werden!

Innerhalb weniger Stunden waren die beiden fertig und sie hatten ihre Arbeit so sorgfältig gemacht, dass auch nicht mehr nachgestrichen werden musste. Die zwei kleinen Farb-Patzer konnten wir zum Glück einfach hinter dem Schreibtisch verschwinden lassen.

Einige Tage später ging es dann an Romys Wand weiter. Als endlich ein Motiv ausgewählt war, haben wir dieses mit Hilfe des Projektors an die Wand übertragen. Anschließend mussten wir die passenden Farben aus dem Keller holen bzw. noch kaufen. Und dann konnten Nasya, Romy und Annelie lospinseln.

Außerdem ist unser Garten inzwischen um eine Gerätschaft reicher. Annelies sehnlichster Wunsch nach einer eigenen Reckstange hat sich an ihrem Geburtstag erfüllt. Da Ha-Di erst Anfang Mai von seiner Afrika-Reise zurückkam, musste sie sich allerdings noch ein bisschen in Geduld üben, bis das neue Gerät vorschriftsmäßig aufgebaut werden konnte. Seither wird im Garten nicht nur Trampolin gesprungen und gebadet, sondern auch tüchtig geturnt.

 

1 Kommentar

  1. Hallo.
    Ein ganz ganz dickes Lob an die Mädels, so eine tolle Wandbemalung haben sie da gemacht. Ich staune nur, was die alles können und wie schön friedlich sie sowas machen. einfach nur toll.
    Ihr seid eine tolle Familie.

    Alles Gute weiterhin, vor allem der Mama für die Schwangerschaft.

    Liebe Grüsse aus Wermelskirchen
    Renate Bäcker

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.