Wenn die Sonne sticht

Seit Tagen wird man das Gefühl nicht los >Man, ist das heute aber HEISS!<

Und jeden Tag frägt man sich aufs Neue, wie kann es denn nur so heiß sein. Die Hitze ist DAS Hauptgesprächsthema wenn man in die Schule kommt oder unterwegs irgendwo Leute trifft.

Im Haus ist es noch einigermaßen erträglich, so lange man unter einem Ventilator sitzen kann und keine körperliche Arbeit ansteht. Von >angenehm< spricht man, wenn einem ein klimatisiertes Zimmer oder Auto zur Verfügung steht. Und ein solches möchte man wenn möglich nicht mehr verlassen müssen…

… denn sobald man nach draußen muss, läuft man gegen eine Hitzefront.

Wenn man die direkte Sonne abbekommt, dann schmerzt die Haut – meine zumindest.

Es tut wirklich weh…

Ja, ich weiß, viele Leute träumen derzeit von wohliger Wärme, Sonnenschein und strahlend, blauem Himmel. Und wir haben mehr davon, als wir ertragen können.

Nein, stimmt nicht so ganz, denn wir ertragen es ja (nur nicht ganz kommentarlos!)…

Total unpassend, aber dennoch nicht abzustreiten ist die nächste Erkältungswelle. Sie rollt durch die Lande. Vor einigen Tagen hatte Joel etwas mit Husten zu tun; aber das ist zum Glück recht schnell wieder abgezogen. Gestern Abend hat er verkündet: „Meine Teacher war heute nicht da. Sie ist krank. Bei mir husten gerade alle in der Schule!“

Ha-Di kratzt es auch schon seit Sonntag im Hals. Und nun muss er auch noch zwei Seminartage durchhalten. Da kann man nur hoffen – und vor allem beten -, dass die Stimme bleibt!

Mein Frühsport lässt sich derzeit am treffendsten mit dem Schlagwort >Warmbadetag< beschreiben. Wenn man sich an den Schwimmbadrand setzt und die Beine ins Wasser hängt, kommt es einem so vor, wie wenn man gerade eine frisch befüllte Badewanne besteigt. Ich hab die Wassertemperatur nicht gemessen, aber es müssen deutlich über 30°C sein. Schon nach wenigen Zügen staut sich die Hitze im Kopf – zumindest in meinem – , und das gewohnte Tempo kann nicht beibehalten werden (die Aufrechterhaltung meines Kreislaufs ist mir dann doch wichtiger). Folglich ist es keine Besonderheit, dass man mehr Leute am Beckenrand beim Reden antrifft, als tatsächlich beim Bahnen ziehen.

Genügend Pausen machen lautet die Devise dieser Tage…  Warmbade-Tag eben!

Am Nachmittag sammle ich sehr müde und abgeschaffte Kinder in der Schule ein, durchgeschwitzt und am Ende jeglicher Konzentration. Dieser Tage kommt es des öfteren vor, dass am Spätnachmittag zu Hause die Tränen fließen oder die Fetzen fliegen, weil die Kinder alle Reserven aufgebraucht haben und auf ihre Weise unter der Hitze leiden. Romy hat in solchen Zeiten leider auch immer wieder Kopfweh.

Abkühlung ist die beste Ablenkung…

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